Jan K. Tyrel portraitiert seit den späten achtziger Jahren das nächtliche Berlin. Seine Fotografien sind der Spiegel einer niemals ruhenden Stadt. Ob Symbolarchitektur im Scheinwerferlicht, blaue Stunden in der Stadtmitte oder soziale Kontraste hinter maroden Fassaden - Tyrels Arbeiten sind eine Homage an die moderne, künstlich illuminierte Metropole der Jahrtausendwende.
Seine Fotografien sind ein Versuch die Flüchtigkeit des Lichts und die vergängliche Kurzlebigkeit nächtlicher Seitenblicke für ewig zu erhalten. Besonders seine Fotos in schwarzweiss wirken oft wie Setfotogafien aus niemals gedrehten Spielfilmen. Manchmal insziniert er diese Aufnahmen unter Ausnutzung des am Ort befindlichen Lichts. Seine Arbeiten sind somit klassische "aviable ilght Fotografie" und Verneigung vor dem "Film Noir"